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Über Selbstwirksamkeit und wieso zu viel überlegen oft kontraproduktiv ist

Wer kennt das Gefühl nicht, bevor man überhaupt losgelegt hat, sich schon alle möglichen Szenarien auszumalen wie  ein Projekt scheitert. Oder was den anderen nicht gefallen könnte oder wie man es noch besser machen könnte. Noch schlimmer, sich mit anderen zu vergleichen, “ah wie hat der oder die das schon so toll gemacht, da braucht es mich nicht auch noch”.

Trau dir was zu!

Empowerment ist ein toller Begriff. Heissen tut das so viel wie Selbstbemächtigung oder Selbtswirksamkeit. In der Realität kann man sich empowern in dem man eine Aufgabe selber erreicht und sich ein klein wenig dafür überwinden muss. Dies stärkt wiederum das Selbstwertgefühl. Wenn man das Wort SELBST-WIRK-samkeit zerlegt fällt auch das Wort Wirkung oder das Wirken auf. All unser Verhalten und Tun hat eine Wirkung, sowohl auf uns auch als auf die Umwelt. Ich finde Selbstwirksamkeit bedeutet auch, dass man sich seines Wirkens bewusst wird und sich an vielen kleinen Zwischenzielen erfreuen soll und dadurch noch selbstwirksamer wird.

Sport und To-Do-List

Was haben nun auch noch Sport und To-Do-Lists mit Selbstwirksamkeit zu tun?

In der letzten Zeit habe ich ein anderes Körpergefühl entwickelt und bin mir zum Beispiel über meine Tiefenmuskulatur bewusster. Auch nehme ich meinen Körper anders und auch stärker war, habe meine Haltung im Alltag verbessern können und mag auch meine Bauchmuskeln sehr. So fühle ich mich jeweils nach dem Yoga und Pilates sehr selbtswirksam, da mir bewusst wird, dass ich selber dazu beitrage, dass meine Muskeln gestärkt werden.

Und durch das abarbeiten von To-DO-Lists erkenne ich auch besser, wenn ich etwas erreicht habe und kann mich daran erfreuen. Es hilft mir ungemein und stärkt meine Selbstwirksamkeit, nach getaner Arbeit nochmals zurückzuschauen, was das für eine tolle Arbeit ist.

Ich bin gut genug!

Dies ist mein neues Mantra, welches ich mir nun täglich sage!

Dies hängt eng mit dem erreichen von kleinen Zwischenzielen zusammen. Wenn man immer nur nach vorne schaut, was noch alles kommen mag und was man noch nicht geschafft hat, dann verliert man wieder an Selbstwirksamkeit und hat das Gefühl nicht gut genug zu sein.

Aber ich mache von nun an genau das Gegenteil. Ich schaue täglich, was ich bisher alles in meinem Leben erreicht habe, was ich heute alles vollbracht habe, bin dankbar dafür und sage mir “ICH BIN GUT GENUG!”

In diesem Sinne sei gut genug, just do it und YES you can!!!

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